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Posted: Thu Nov 15, 2007 1:12 pm
Hola, willkommen in meiner Erzählwelt.
Da meine Texte im Allgemeinen eher kurz sind - werden hier Geschichten, Gedichte und Skizze/Fragmente erscheinen.
Zur Einstimmung eine Geschichte. Besser gesagt eine Magnus-Geschichte. Er ist der Held in einer Serie von Kindergeschichten (genau Kinderbücherkram).
Der Junge, der keinen Regen mochte
Es sollte ein schöner Sommertag werden. Ein Tag an dem man draussen spielen kann und sich mindestens drei Kugeln Schokoladeneis holen sollte. Zumindest hoffte Magnus das noch am Abend zuvor. Doch als er am Morgen aus seinem Fenster sah, da war der Himmel vor lauter dicker dunkelgrauer Regenwolken nicht zu sehen. Diese dummen Wolken schienen ihn auszulachen und der Regen, der gegen die Fensterscheibe tropfte, der neckte ihn. "Plitsch, platsch, du bist drin und ich mache alles nass."
Magnus war wütend. So wütend, dass er die Türen knallte und seiner Mama trotzig erklärte, dass er ein böser Regenhasser sei. Seine Mama versuchte ihm zu erklären, dass Regen ja wichtig ist, für die Pflanzen zu wachsen. Aber Magnus wollte das nicht hören und lief wieder in sein kleines Zimmer und setzte sich ans Fenster.
Er wollte dem Regen sagen, wie sehr ihn hasste. Er wollte dem Regen anbrüllen und ihm sagen, dass man nicht so toll mit dem kleinen roten Flugzeug spielen kann, wenn es draussen so nass ist. Magnus schaute die Straße vor seinem Fenster an. Niemand war zu sehen, der Regen hatte die Menschen weggespült
Doch nach einer Weile bemerkte Shaun, dass sich auf dem Gehweg jemand bewegte. Verwundert sah er nocheinmal genauer hin. Da hüpfte doch tatsächlich ein Mädchen mit knallbunten Gummistiefeln in den Pfützen. Sie sang, so sah es zumindest aus. Ihre Zöpfe guckten aus der knallroten Kapuze ihres Regenmantels hervor und wippten auf und ab, wenn sie hüpfte. Er beobachtete das Mädchen eine ganze Weile. Dann hörte sie auf zu hüpfen und sah direkt in sein Fenster. Erschrocken stieß Magnus sich seinen Kopf an der Scheibe. Sie lachte und winkte ihm zu. "Mama." schrie Magnus. Seine Mama kam in sein Zimmer und Magnus fragte sie, ob er denn noch Gummistiefel und einen Regenmantel hätte. Sie lächelte und meinte zu ihm, dass sie mal schauen müsste. Mama hatte alles gefunden und ermahnte Magnus, dass er ja nicht soweit weggehen sollte. Magnus stapfte mit seinen blauen Gummistiefeln auf die Straße. Das Mädchen wartete schon auf ihn. Er lief auf sie zu. "Ich bin Magnus. Wer bist du und warum spielst du im Regen?" Sie lachte und es hörte sich an, als wäre ihr Lachen aus vielen kleinen Regentropfen. "Ich bin Nephele." Sie nahm Magnus an die Hand und zog ihn zu der nächsten Pfütze, dann sprang sie mit einem Satz hinein. Es spritzte und platschte. Nephele quietschte vor Vergnügen. Magnus versuchte es auch und er merkte, dass ihm Pfützenspringen fast so viel Spass machte, wie sein kleines rotes Flugzeug, durch die Luft sausen zu lassen. Zusammen mit Nephele erfand er noch einen Regentanz und sie versuchten die Regentropfen zu zählen. Die Zeit verging zu schnell und bald rief Magnus Mama aus dem Fenster, dass er nun besser wieder reinkommen sollte. Mama hatte Recht, es wurde schon langsam wieder dunkel. "Nephele, sag mal, bist du morgen wieder da?" Nephele schwieg und sah in eine der Pfützen. Magnus tart neben sie und schaute ebenfalls in die Pfütze. Dort sah er ein kleines Haus aus Wolken und eine Frau die winkte. "Lieber Magnus, vielleicht sehen wir uns wieder wenn es regnet aber vielleicht auch nicht." Langsam ging Magnus ins Haus. Er grübelte an dem Abend noch lange vor sich hin und als seine Mama ihm eine Gute Nacht wünschte sagte er leise: "Weißt du eigentlich mag ich den Regen, aber nur manchmal." Dann schlief er ein und träumte von Nephele und ihrem Wolkenhaus.
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Posted: Fri Nov 23, 2007 8:27 am
Die Geschichte ist sehr niedlich, das muss ich ja mal sagen <3 Teilweise finde ich es etwas zu simpel formuliert, bildlichere Sprache würde mir da mehr gefallen... aber wirklich sehr niedlich und vom Inhalt einfach toll <33 Finde auch sehr gut, dass Magnus am Ende zwar eingesteht, dass der Regen gar nicht so schlimm ist, aber dann gleich einschränkt, bevor irgendjemand auch nur wagt dran zu denken unter Umständen besserwisserisch daherzukommen x3
Höhe- und Tiefpunkte:
Magnus war wütend. So wütend, dass er die Türen knallte und seiner Mama trotzig erklärte, dass er ein böser Regenhasser sei.
Das fand ich beim Lesen richtig schön, weil ich mir richtig gut vorstellen kann wie da so ein kleiner wutentbrannter Junge steht und schimpft und sich dann "böser Regenhasser" nennt.
Seine Mama versuchte ihm zu erklären, dass Regen ja wichtig ist, für die Pflanzen zu wachsen.
Hier ist die Wortstellung etwas verquer, streng gesehen ein böser, böser grammatikalischer Fehler~ Ich würde es auch eher so formulieren, dass die Pflanzen den Regen ja zum Wachsen brauchen. Oder eher Blumen? Kommt drauf an wie die Mutter mit ihrem Sohn redet...
Er wollte dem Regen sagen, wie sehr ihn hasste. Er wollte dem Regen anbrüllen und ihm sagen, dass man nicht so toll mit dem kleinen roten Flugzeug spielen kann, wenn es draussen so nass ist.
Vorne hat sich ein Fallfehler eingeschlichen~ Fand den zweiten Teil vom Satz aber auch echt schön <33
Doch nach einer Weile bemerkte Shaun, dass sich auf dem Gehweg jemand bewegte.
Shaun? x)
Sie sang, so sah es zumindest aus.
Hätte ich so nicht geschrieben. Würde die Wortstellung nach dem "Sie sang" etwas ummodeln. (Bspw. "Sie sang - oder zumindest sah es so aus") Liest sich einfach etwas holprig.
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Posted: Wed Dec 12, 2007 8:52 am
Dank für die Hinweise smile
Werde ich bei der Überarbeitung bestimmt gut gebrauchen können. (Shaun - so hieß Magnus bevor er zu Magnus wurde XD)
smile
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